symbolbild

Wachstum nach innen vermindert Verkehr und spart Kosten

Je stärker die Siedlungen in schlecht erschlossenen Gebieten wachsen, desto grösser ist der Bedarf an zusätzlicher Strasseninfrastruktur und an neuen Angeboten im öffentlichen Verkehr und desto höher sind die Kosten für Bund, Kanton und Gemeinden.

Die Entwicklung des Verkehrsaufkommens hängt wesentlich von der zukünftigen Siedlungsentwicklung ab. Wenn das Siedlungswachstum weiterhin schwergewichtig ausserhalb der engeren Region von Bern stattfände – was dem Trend der vergangenen Jahrzehnte entspricht – würde der Autoverkehr in der Region Bern bis 2020 um über 20 % wachsen. Gelingt es dagegen, das Siedlungswachstum auf Standorte mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu konzentrieren, dann wird das Wachstum des Autoverkehrs mit 5 % bis 2020 viel geringer ausfallen. Solche Gebiete weisen zudem in der Regel eine sehr gute Erschliessung für den Autoverkehr auf.

Die Grafik zeigt die Bauzonenreserven für Wohnen und Arbeiten in der Region Bern sowie die Standorte der Entwicklungsschwerpunkte. Zentrale Standorte und diejenigen entlang der Linien des öffentlichen Verkehrs eignen sich für eine konzentrierte Siedlungsentwicklung am besten.

illustration bauzonen

Dieses Bild in neuem Fenster grösser betrachten


→ nächste Seite

Zum Anfang der Seite springen

Agglomerationsprogramm Verkehr+Siedlung Region Bern | August 2005 | Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern, gemeinsam mit der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern | Valides XHMTL 1.1 und CSS2 © 2005 raschle & kranz, Bern