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Ein funktionierender Strassenverkehr dient allen

Damit der Autobahnverkehr nicht auf Haupt- und Quartierstrassen abgedrängt wird, soll der Verkehr auf den Hochleistungsstrassen möglichst staufrei fliessen können. Dazu sind Aus- und Umbauten des Autobahnnetzes zu prüfen.

Leitsätze zur zukünftigen Gestaltung der Strasseninfrastruktur:

Bei der Strasseninfrastruktur sind die folgenden Massnahmen prioritär: Auf Autobahnen ist ein Verkehrsbeeinflussungssystem möglichst schnell umzusetzen. Zusammen mit dem Aufbau einer intermodalen Leitstelle soll dies den Verkehrsfluss auf Autobahnen verbessern und damit verhindern, dass der motorisierte Strassenverkehr – insbesondere bei Unfällen und Überlastungen – auf die Haupt- und Quartierstrassen ausweicht.

Prioritär ist die Leistungssteigerung im Raum Wankdorf (Wankdorfplatz). Dieser wichtigste Entwicklungsschwerpunkt des Kantons muss weiterhin gut erreichbar bleiben. Die Verträglichkeit auf dem Basisnetz (Sanierungen nach «Berner Modell») ist kontinuierlich sicherzustellen und zu verbessern.

Im Osten Berns stösst das Verkehrssystem an Kapazitätsgrenzen. Für verschiedene Varianten einer neuen Osttangente ist unter Einbezug des Zubringers ESP Zollikofen (Anknüpfung im Grauholz) eine Zweckmässigkeitsbeurteilung durchzuführen. Im Süden von Bern ist ein neuer Strassenzubringer ESP Köniz/Liebefeld/Morillon zu prüfen. Es ist eine Vorgabe des Bundesamts für Strassen, dass dabei im Sinn einer umfassenden Auslegeordnung möglicher Varianten die Südtangente (Muri-Köniz-Niederwangen) in die Vorstufe der ZMB einbezogen wird.


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